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RVO

regatten-rvoEine der ältesten Regatten überhaupt - wird seit 1950 im August ausgetragen.

Die Regatta-Vereinigung Ost (von 1897 bis 1920 Ostdeutsche Regatta-Vereinigung genannt) führte nach dem 1. Weltkrieg als regelmäßige Renn-Veranstaltung eine Regatta im Beginn des Herbstes durch. Sie wurde als Schluss der Saison auf dem Frischen Haff vor Königsberg ausgetragen. Die veranstaltenden Clubs waren damals der SC Baltic, der SC Rhe, der Memeler SC und der Danzig-Zoppoter Y.C. Gode Wind. Die Baltische Segler-Vereinigung, der Stettiner YC und der YC Meteor kamen erst 1949 dazu.

Die erste Regatta um die kostbare Bowle, die der Vizekommodore des Estländischen See-Yacht-Clubs, Alexander T. Sesemann, in Reval 1913 stiftete, ging noch um das Revelstein-Feuerschiff, das auf dem Deckel abgebildet ist. Heute steht an der Stelle der Tallinn-Leuchtturm an der Einfahrt zum alten Reval.

Seit 1950 wird die RVO – vorher zuletzt 1943 durchgeführt – auf der Ostsee vor Kiel ausgetragen, lange Zeit als Nachtregatta. Als Wanderpreis konnte der Punktsieger die „Revelsteinbowle“ erringen, die dann 1978 durch einen alten russischen Samowar, gestiftet von der Baltischen Segler-Vereinigung, abgelöst wurde, als die RVO der Baltischen Segler-Vereinigung zum 100-jährigen Jubiläum die „Revelsteinbowle“ zurückgab.

Der Samowar wird heute noch als ewiger Wanderpreis ausgesegelt und ein Großteil interessanter Regattageschichte ist darauf zu lesen. Seit dieser Zeit wird diese traditionsreiche RVO-Regatta, ein Kieler Klassiker, vom Yacht-Club Gode Wind organisiert und durchgeführt. Sie wird auf der Außenförde und dem Stoller Grund gesegelt. Ca. fünfzig teilnehmende Yachten sind üblich, wobei der Schwerpunkt im Bereich Yardstick liegt, während die Folkeboote innerhalb der Regatta einen eigenen interessanten Wanderpreis aussegeln.

Die RVO-Regatta wird sein einigen Jahren auch für den Kieler Förde Cup gewertet.

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